Bahninfrastruktur — Produkt
DURSLEEPER
Die Stahltrogschwelle, werkseitig zur Vollblockschwelle verfüllt.
Weiterentwicklung – DURSLEEPER
Vom Trogprofil zur Vollblockschwelle.
Der Schwellentrog wird werkseitig mit einem Schotter-Polyurethan-Compound verfüllt. Die Hohlräume zwischen den Schottersteinen werden vollständig ausgefüllt und dauerhaft flexibel fixiert.
So entsteht erstmalig eine Vollblockstruktur innerhalb der bestehenden Stahlgeometrie. Die werkseitige Befüllung verhindert Hohlräume, verbessert die Lastübertragung und vereinfacht den Stopfprozess – kompatibel mit allen vorhandenen Befestigungssystemen und Stahltrogprofilen.
- PrinzipVollblockschwelle statt Trogprofil – in bewährter Stahlgeometrie
- BefüllungWerkseitig, dauerhaft fixiert, ohne Hohlräume
- EinbauVereinfachter Stopfprozess, bekannte Befestigung
Eigenschaften
Was die Verfüllung bringt.
Dauerhaftigkeit & Korrosionsschutz
Die vollständige Verfüllung reduziert den Kontakt der Schwellenunterseite mit stehendem Wasser – und damit potenzielle Korrosionsprozesse. Die mögliche Liegedauer steigt.
Gleichmäßige Kraftübertragung
Die feste Verbindung zwischen Füllmaterial und Schwellenkörper sorgt für gleichmäßige Kraftübertragung und reduziert lokale Belastungsspitzen.
Verbesserte Einbettung
Die Vollblockstruktur verbessert die Einbettung ins Schotterbett und vereinfacht den Stopfprozess.
Anpassbarer Querverschiebewiderstand
Für die Gleislage entscheidend – beim DURSLEEPER durch Spaten oder angeschweißte Finnen gezielt an die Einsatzbedingungen anpassbar.
Skalierbares Gewicht
Das Schwellengewicht lässt sich über das Füllmaterial variieren – ohne Änderung an Geometrie oder Befestigungssystem.
Reduzierte Bauhöhe
Wie die klassische Trogschwelle: geringere erforderliche Schotterhöhen und Einsparungsmöglichkeiten beim Schotterbedarf – überall relevant, nicht nur in Tunneln und auf Brücken.
Ressourceneffizienz & Kreislaufwirtschaft
Ein Werkstoff, der im Kreis läuft.
Stahlschwellen sind nahezu vollständig zirkulär recycelbar – und behalten am Ende ihrer Nutzungsdauer einen materiellen Restwert.
Die Herstellung über Elektroofenrouten senkt die CO₂-Emissionen kontinuierlich. Der Einsatz von Sekundärrohstoffen als Füllmaterial schont natürliche Ressourcen zusätzlich.
- RecyclingNahezu 100 %, geschlossener Materialkreislauf
- RestwertMaterieller Wert am Ende der Nutzungsdauer
- CO₂Elektroofenroute + Sekundärrohstoffe als Füllmaterial
Wirtschaftlichkeit
Im Lebenszyklus verstärken sich die Vorteile gegenseitig.
Robuster Werkstoff, reduziertes Korrosionsrisiko und verbesserte Einbettung schaffen die Voraussetzungen für lange Liegedauern und stabile Gleislagen. Langlebigkeit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze – sie bedingen einander.
Smart Steel
Stahl wird zur Informationsquelle.
Sensorintegrierte Lösungen zur Zustandsüberwachung – Messung direkt am kritischen Bauteil.
- Früherkennung von Verschleiß und Belastungsänderungen
- Grundlage für zustandsbasierte statt reaktive Instandhaltung
- Mehrwert für Bahn- und Infrastrukturbetreiber: höhere Verfügbarkeit, planbare Eingriffe